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Methodik und Arbeitshilfen

Die FFH-Richtlinie schreibt vor, dass für die Natura 2000 - Gebiete Maßnahmenpläne zu erstellen sind. Dies erfordert einen einheitlichen Aufbau, der auch die Dokumentation in einem Fachinfomationssystem zulässt.

Um diese Vorgaben zu erfüllen, fließen die Bestands- und Planungsdaten bei der Erarbeitung direkt in die NRW-Naturschutzdatenbank ein. Die Visualisierung der Ergebnisse erfolgt über einheitliche (halbautomatische) Berichte aus der Datenbank in Form von Karten (unter Verwendung des graphischen Informationssysems ArcGIS), Tabellen und einem zusammenfassenden Erläuterungsbericht.  Die Methodik "Maßnahmenkonzepte" fokussiert in schlanken Planungen auf konkrete, auf Einzelflächen bezogene Aussagen zur Erhaltung und Entwicklung der Wert bestimmenden Bestandteile der Gebiete. 

Eine automatisierte Einbindung bereits vorhandener Bestandesdaten aus der Naturschutzdatenbank des Landes trägt dazu bei, dass ein hoher fachlicher Standard mit reduziertem Kartieraufwand realisiert werden kann. Die Nachvollziehbarkeit der Planungen wird über begleitende Dialogprozesse und über die Bereitstellungin einem landesweiten Fachinformationssystem sicher gestellt.